PROBIERSTUBE

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Probelesen

PROBE 12 (2012-06-30)

TINKA mit Hilfe von CHRISTINA BÜRGER

Foto: Frank Bürger

Urlaubsgruß aus Lubmin

Auch ein Maskottchen braucht mal Urlaub

Auch wenn man es nicht für möglich hält, so ein Maskottchenalltag ist ganz schön anstrengend: Da habe ich mein Herrchen und Frauchen kurzer Hand zu einer kleinen Auszeit überredet. und wo könnte man sich besser erholen als??? Am Meer!

 

Da brauchte ich nicht lange zu bitten und der Plan stand... Ab nach Lubmin, an die Perle vom Boddensee. Was Ihr kennt Lubmin nicht? Na dann kurz ein bisschen Nachhilfe: Lubmin war mal in Schwedenhand: Wer hätte das gedacht. Und zwar seit 1637, erst 1815 wurde Schwedisch-Vorpommern durch den Wiener Kongreß wieder Preußen angegliedert. Bereits ab dem Ende des 19. Jahrhunderts wurde das kleine Bauern – und Fischerdorf zu einem beliebten Badeort. Die Eiszeit hat einst Lubmin geformt mit Seen, Tälern, Buchten, viel weißen Strand und einem herrlichen Wald. Im Wandel der Zeit steht Lubmin für Erholung und unerfreulicherweise auch für das Atomzwischenlager.

 

So, nun nach etwas Geschichtsunterricht wieder zurück zum Eigentlichen – zu MIR! Was für eine schöne Zeit, mein Herrchen und Frauchen erlebte ich „tiefenentspannt“. Ich machte täglich die Dünen unsicher. Möwen jagen und ins Wasser springen waren meine Lieblingsbeschäftigungen. Mann - hatte ich hier einen Appetit! Ich fühlte mich hier sozusagen „pudelwohl“ und genoss.

 

Aber ich bin natürlich ab Montag wieder pünktlich im „Amt“, ist ja Ehrensache! Es grüßt Euch alle miteinander Euer „Strandmaskottchen“ Tinka



PROBE 11 (2012-02-14)

GERT RICKERS.

mit Halberstädter Sportgeschichten, Teil 6:

Sprungturm des ehemaligen Halberstädter Sommerbades.

Foto: Archiv Rickers.

Ebbe ohne Arschbombe

Geschichten um und mit meinen Halberstädter Gewichtheber-Freunden gibt es einige. Doch diese mit Ebbe B. spielte sich im Sommerbad ab.

 

Es war an einem sehr schönen Sommerabend 1962. Das Sommerbad war gut besucht, der Bademeister gab den 10-Sprungturm frei. Er war wegen der Unfallgefahr stets geschlossen, nur der Fünfer war immer nutzbr. Sofort sprach sich das im Bad herum und alles strömte zum Turm, denn jetzt kamen die tollkühnen Springer mit ihren Darbietungen. Da sah man die“Katze“, den“Köpper“ und unter viel Jubel den “Bauchklatscher“. Arschbomben-Wettbewerbe kannten wir damals nicht.

 

Und dann kam er, der Gewichtheber und Poser - von Bodybuilding sprach man auch noch nicht. Ebbe B., nach seinen Aussagen, der schönste und bestgebaute Mann Halberstadts. Er war ca. 170 m groß, hatte eine schmale Taille und einen tollen Oberkörper mit ansehnlichem Brustumfang.

 

Das war sein Auftritt, seine Show. Die Plattform vom Zehner wurde leer, Ebbe sorgte oben „für Ordnung“. Im Hintergrund die untergehende Sonne. Er konzentrierte sich auf seinen Absprung, doch es schien ihm, als habe er noch nicht genug Beachtung. Ebbe zog seine Oberkörper auf, zeigte die Latissimus-Pose, sein Oberkörper bildete ein imposantes V.

 

Und plötzlich schrie er: Rickers bist du da, siehst du mich. Pass auf!!     Mir wurde es richtig peinlich, dass ausgerechnet i c h es war, der unter den vielen Zuschauern, angerufen wurde. Dann kam ein Tarzan-Schrei. Besser hätte es der gute Johnny Weissmüller auch nicht machen können. Und Ebbe sprang eine elegante, stilechte „Schwalbe“.   Beifall von allen Zuschauern und ich ließ es mir nicht nehmen, Ebbe am Beckenrand zu empfangen und ihm mit tiefer Verbeugung zu gratulieren.   So schafft man sich Freunde, auch wenn es manchmal ein wenig peinlich ist.       GR 13. Febr. 2012

PROBE 10: 2012-01-18

GERT RICKERS.

mit Halberstädter Sportgeschichten, Teil 5:

Als die Dynamos kamen...

Es muss im Jahr 1964 gewesen sein. Unser  Sportkamerad Ate, Kesselschmied im RAW, Sport-AWO Motorradfan, Familienvater und aktiver, leidenschaftlicher Gewichtheber kam zum Training und verkündete stolz: die Gewichtheber von Dynamo Berlin kommen nach Halberstadt zu einem Freundschaftswettkampf.  Wie und woher er das wusste, wer den Kontakt hergestellt hatte,  Ate verriet es nicht.

Die Köpfe glühten

Nun war es Fakt! Die Berliner kommen! Aus spärlichen Informationen wussten wir, dass sie bedeutend besser waren als wir. Außerdem waren unsere sportlichen Gegner bisher nur in den Bezirken Magdeburg und Halle zu finden. Jetzt erstmals Gewichtheber aus der Hauptstadt der DDR.
 
Wie das ganze „Promoten“, die Presse  musste informiert werden, eine Sporthalle bestellt und angemietet, Bestuhlung, Lichtanlage für Kampfrichter und Anzeigetafel mussten her.Vielleicht auch ein Imbiss usw.  Allen, die sich auch sonst bemühten, glühten die Köpfe. Andere Sportfreunde, die auch sonst desinteressiert waren, liess es kalt.

Kein Fußballspiel

Die Pressefrage ließ sich einfach lösen. Unser Carl. M., im wahren Leben Buchhalter in einem großen Gartenbaubetrieb, freier Journalist bei der Volksstimme Halberstadt und immer bei allen unseren Wettkämpfen der exakte Protokollschreiber und Rechner, ließ es sofort auf die Lokalseite/Sport setzen. Aber das war bei weitem noch nicht alles…   Unsere Fußballer von Lok Halberstadt ( 2.DDR-Liga) bekamen zu ihren Heimspielen immer ein schwarz-rot-golden unterlegtes Ankündigungsplakat.     U n d   wir auch!! Doch dann war gedruckt zu lesen - statt FUSSBALL
GEWICHTHEBEN  Lok Halberstadt – Dynamo Berlin   usw.

Wieder waren es die „Aktiven“, die in der ganzen Stadt rumfuhren, in Geschäften, an Litfaßsäulen, Holzwänden usw.  „unsere“ Plakate anbrachten. Dabei wollten wir gar nicht bemerken dass der Name „ Dynamo Berlin“ gar nicht so bei Nichtsportlern „beliebt“ war. Andere Reaktionen wiederum waren, als sie zunächst ein Fußballspiel vermuteten, dann ablehnend,….nur Gewichtheben.

Rekord: ca.15 Zuschauer

Sonnabend-Nachmittag, Wettkampftag.  Wir hatten uns wirklich gut vorbereitet, alles perfekt. Und dann rückten sie an, im IKARUS-Reisebus(!), die Dynamos.  Alle im einheitlichen Trainingsanzug mit dem –D- auf der Brust, ebenso die Hebertrikots.  Machte schon was her, ihr Äußeres. Ich muss gestehen, sie waren technisch gut ausgebildet, hatten zwei Trainer dabei. Ich kann mich nur noch an den Berliner Heber –Rainer Haupt- erinnern. Ein prima Gewichtheber!
 
Promotionserfolg:  es fanden sich ca. 15 Zuschauer ein, was für uns Halberstädter ein Rekord war. Carl M. konnte dann am nächsten Tag seinen Artikel über den Wettkampf an die Volksstimme „verkaufen“ und wir fanden uns alle mit Namen und Leistung in der Presse wieder.
GR 16. Jan. 2012

PROBE 9: 2011-11-30

GERT RICKERS.

mit Halberstädter Sportgeschichten, Teil 4:

Grafik: Meghan-McCarthy

Falte war ein Strongman

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PROBE 8: 2011-11-28

GERT RICKERS.

mit Halberstädter Sportgeschichten, Teil 3:

Bolzen an der Holtemme

Foto: Rickers.

Bolzen an der Holtemme.doc
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PROBE 7: 2011-11-14

MAXI GEBHARDT, künftige Laptopwerkerin, mit ihrem Debüt bei uns

Arno

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PROBE 6: 2011-10-16

GERT RICKERS.

Geschichten rund ums Eisen

Rund ums Eisen.doc
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PROBE 5: 2011-09-25

GERT RICKERS.

Foto: LW

Bei "Pinsel" auf dem Stuhl

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PROBE 4: 2011-09-23

OTTO SCHUMANN

 

ERZHAUSEN

 

 

IM WANDEL

 

 

DER ZEIT

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PROBE 3: 2011-09.21

KARL-HEINZ OTTO

AUS MEINER

 

 WITZKISTE

Foto: LW

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PROBE 2: 2011-08-29

OTTO SCHUMANN

Hier ist eine Geschichte, bei der ich die schwierige Situation im Gewichtheben mit der wirtschaftlichen Situation an der Küste verknüpft habe. Die Namen der beiden jungen Leute sind fiktiv. Sie gründen sich aber auf Gespräche, deren Ergebnis ich zusammengefügt habe. Dazu ein Schlenker in die Vergangenheit des Gewichthebersports. Erinnerung an eine Begebenheit, die so stattfand.


VON KAI, HEIKE...

 

UND EDDY

Schicksale und Probleme an der Ostsee und in der Schweiz.

Fotos: LW//Tischler

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PROBE 1: 2011-06-01

GERT RICKERS.

Fußball-Legende Jürgen Sparwasser am Ball. Er ist ebesno ein Halberstädter Junge wie Laptopwerker Gert Rickers.

Foto: Archiv LW

HALBERSTÄDTER

 

SPORT-


GESCHICHTEN

 

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